Dienstag, 17 Oktober 2017

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Unsere Eichhörnchen-Hand-Aufzucht

Unsere Eichhörnchen-Hand-Aufzucht

 

  

Ende März wurden zwei junge Eichhörnchen ins Tierheim gebracht. Laut Finder sind sie aus ihrem Kobel (Nest) gefallen und lagen hilflos im Freien. Nach längerer Beobachtung – ob sich noch ein Muttertier zeigt – entschloss sich der Finder die Tiere zu uns ins Tierheim zu bringen.

Die Kleinen waren mausgroß und hatten noch die Augen geschlossen. Die Tierheimleiterin nahm sie mit nach Hause und päppelte sie. Alle 2-3 Stunden bekamen sie ihre Milch. Diese bestand aus Katzenaufzuchtsmilch und Fencheltee. Der Tee unterstützt die Verdauung. Nach der Fütterung wurden ihre Bäuche massiert und anschließend huschten sie schnell in ihren Waschlappen (dieser imitiert den Kobel). Nach einigen Tagen öffneten sie ihre Augen und auch die Schneidezähnchen wurden sichtbar. Von da an, bekamen sie neben der Milch, die mittlerweile auch mit Babybrei gemischt wurde, auch zartes Obst und ungesüßten Zwieback. Die Kleinen entwickelten sich sehr gut.

Ungefähr eine Woche später bekamen wir ein drittes Hörnchen. Dieses war schon etwas älter als die beiden Kleinen, dennoch war es sehr schlapp und schwach. Die Finderin erzählte, dass sie es ganz teilnahmslos auf der Straße hat liegen sehen.

 

         

Also wurde die Kleine (es war ein Weibchen) kurzerhand auch mit nach Hause genommen. Wir hatten bei „Eichi“ nicht viel Hoffnung. Sie war zwar älter und weiter entwickelt als die beiden Kleinen, aber sie war sehr apathisch und wollte nichts zu sich nehmen. Nach einigen Tagen „Zwangsernährung“ stieg die Hoffnung stetig. Eichi fraß plötzlich von selbst. Wobei sie zunächst nur am Babybrei schleckte.

Jetzt sind Eichi und die zwei Kleinen in einer unserer großen Außenvolieren. Sie werden auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.  

Denn Eines sollte man nie vergessen. Eichhörnchen sind Wildtiere und gehören in die Natur. Sie wurden erfolgreich aufgezogen und bald werden sie ihr eigenes Leben in ihre Eichhörnchenpfötchen nehmen.