Dienstag, 17 Oktober 2017

Unsere Katzen

 

Unsere Hunde

 

Unsere Kleintiere

 

Verstecktes Tierleid im Osterfest

Bunt gefärbte Eier dürfen in keinem Osternest fehlen - Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass diese Eier von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind. Oft verbergen sich unte der Farbschicht Käfigeier. Vorsicht ist auch bei Lebensmittel wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen geboten. Solange es keine verpflichtende Kennzeichnung von Eiern in Produkten gibt, empfiehlt der Tierschutz MG e.V. daher Bio-Produkte zu kaufen oder selber zu färben und dabei Bio- oder Freilandeier zu verwenden. Das macht der Familie Spaß, fördert eine tiergerechte Legehennenhaltung und setzt ein Zeichen für mehr Tierschutz.

Die Lücke in der Kennzeichnung nutzt die Lebensmittelindustrie, um die Verbraucher zu täuschen und Käfigqual unter der Farbe zu verstecken. Hier gilt: Kein Ei mit 3, kein Ei aus Quälerei! Finger weg von gefärbten Eiern, wenn diese nicht klar als Eier aus Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung gekennzeichnet sind.


Zudem warnen wir auch vor Fertigprodukten, in denen jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet werden. Nur selten ist bei Fertigprodukten klar ersichtlich, aus welcher Haltungsform die tierischen Zutaten stammen. Eine Kennzeichnungspflich gibt es bislang nicht. Nur bei Produkten, die ausdrücklich als Bio gekennzeichnet sind, ist sichergestellt, dass die Eier aus tiergerechter Haltung stammen. Die verwendeten Die verwendeten Eier müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen, das heißt unter anderem dass die Hennen Auslauf ins Freie haben. Einige Firmen verwenden inzwischen zumindest Eier, die von Legehennen stammen, die in Bodenhaltung gehalten werden und werben damit auf der Verpackung. In der Bodenhaltung können sich die Hennen frei im Stall bewegen, leiden aber immer noch unter Platzmangel und haben keinen Zugang ins Freie. Fazit: Produkte ohne Hinweis auf die Haltungsbedingungen stammen in der Regel aus Käfighaltung.