Montag, 01 Mai 2017

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Tiere und Winter: Tipps für die kalte Jahreszeit

Jeder Halter möchte seine tierischen Lieblinge vor Kälte und Frost schützen. Auch wenn die meisten Tiere niedrige Temperaturen besser vertragen, als es die Besitzer denken, können Tierfreunde Vorkehrungen treffen, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Braucht mein Hund einen Mantel gegen die Kälte? Ist Zugluft für Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Co gefährlich? Wie können die Goldfische im Gartenteich überwintern? Diese Frage stellen sich viele Tierhalter. Antworten liefert der Tierschutz Mönchengladbach e.V.

Zunächst sollten Hundebesitzer die Sicherheit ihres Vierbeiners in der dunklen Jahreszeit gewährleisten und ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, so dass Auto- und Radfahrer die Tiere schon aus großer Entfernung sehen. Alte oder kranke Hunde können durch ein passendes Mäntelchen vor Kälte geschützt werden. Grundsätzlich gilt jedoch, dass bei gesunden, vitalen Hunden das Fell als natürlicher Wärmeschutz ausreicht. Die Pfoten sollten nach jedem Spaziergang mit lauwarmen Wasser abgespült werden, wenn sie Kontakt mit Streusalz hatten. Die Pfotenballen vor dem Spaziergang mit Melkfett oder Vaseline einzureiben, ist darüber hinaus ein guter Schutz vor Streusalz und Sand.

In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Deshalb sollten die Spaziergänge nicht zu lange sein, sondern lieber öfter und kürzer stattfinden. Nach dem Spaziergang sollten Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden - letzteres gilt auch für Katzen, die sich draußen aufgehalten haben. Katzenbesitzer sollten in der kalten Jahreszeit zudem darauf achten, dass Freigänger-Katzen jederzeit wieder zurück in die Wohnung oder ins Haus kommen können. Tiere reagieren generell empfindlich auf Zugluft. Auch die Haltungseinrichtungen von den kleinen Heimtieren dürfen daher keiner Zugluft ausgesetzt sein. Das gilt für Meerschweinchen genauso wie für Ratten, Wellensittiche und Co. Kaninchen und Meerschweinchen sollten nur im Freien überwintern wenn sie rechtzeitig im Frühjahr bereits an die Freilandhaltung gewöhnt wurden und Rückzugsmöglichkeiten in einem frostfreien Unterschlupf bestehen.

Fische im Gartenteich
Goldfische können draußen überwintern, wenn der Teich mindestens 80 Zentimeter tief ist. Vor Wintereinbruch sollte dieser gründlich gereinigt sowie von Laub und abgestorbenen Pflanzen befreit werden. Wasserpflanzen und Schilf sollten stehenbleiben, da sie wichtig für den Gasaustausch sind. Auch die ausreichende Sauerstoffzufuhr muss gewährleistet sein, daher darf der Teich nie ganz zufrieren. Hierfür kann ein Bündel Stroh in das Wasser gestellt werden.