Mittwoch, 28 Juni 2017

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Der Hamster

  • Kategorie: Wissen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 24. Oktober 2013 10:17
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Hamster unterscheiden sich von den restlichen Nagetieren darin, dass sie absolute Einzelgänger sind. 

Das Heimatgebiet des Goldhamsters ist die Steppe von Aleppo in Nord-Syrien. Er lebt in unterirdischen, röhrenähnlichen Bauten, die bis 2,5 Meter unter die Erdoberfläche reichen können.

Hamster sind dämmerungs- bis nachtaktiv. Sie schlafen in der Regel tagsüber. Seine Lebenserwartung beträgt 2 bis 4 Jahre und er wiegt ca. 80-180 Gramm. Bereits ab dem 30. Lebenstag werden Hamster geschlechtsreif. Der Hamster hat einen sehr empfindlichen, zarten und zerbrechlichen Körperbau. Sie mögen es überhaupt nicht hochgehoben oder herumgetragen zu werden. Oft fühlen sich die Tiere dann bedroht und springen aus großer Höhe herunter, dabei sind Knochenbrüche oft die Folge.

Hamster sind keine Kostverächter.  Sie werden mit spezielem Hamsterfutter ernährt. Dazu reicht man Apfelstücke, Banane, Birne, Tomate, Gurke . Aber auch für tierisches Eiweiß wäre der Hamster dankbar. Heu sollte immer zur Verfügung bereit stehen.

Zur Haltung eignet sich eine goße und geräumige Voliere oder ein großes Terrarium bzw. Aquarium. Hamster wühlen, graben und verstecken sich gerne, deshalb empfiehlt sich ein Bodenbelag aus reinem Hanfstreu.

Tagsüber muss sich der Hamster zurückziehen können, deshalb benötigt er ein Schlafhäuschen, welches aus unbehandeltem Holz bestehen soll. Zur Polsterung verwendet man Heu, Stroh oder Zellstoff. Hamsterwatte sowie Wollfäden sind absolut ungeeignet. Das Tier kann sich darin leicht verheddern und sich somit schwere Verletzungen zuziehen. Da Hamster Futterreste in sein Schlafhäuschen mit bringen, sollte das Dach des Schlafhäuschens abnehmbar sein, damit das Häuschen bequem zu reinigen ist.

Das Hamsterheim sollte so abwechslungsreich wie möglich gestaltet sein. Als Kletter- und Rückzugsmöglichkeit werden ungespritze Naturäste, Wurzeln, Steine, Korkröhren oder Grasnester gerne genommen. Für die Fellpflege bietet man den Tieren ein Sandbad an, bitte auch hier Chinchilla-Sand verwenden, keinen Vogelsand dieser ist zugrobkornig und zu scharfkantig.

Tierschutzwidriges Zubehör

Sogenannte Hamsterkugeln sowie "Hamsterautos" sind keineswegs tiergerecht. Hamsterkugeln sind mit kleinen Lüftungsschlitzen versehen. Der Hamster der darin gefangen ist, kann sich nicht selbst daraus befreien und kann auch die Geschwindigkeit und Richtung der Fortbewegung der Kugel nicht steuern. Das Tier gerät in eine totale Stresssituation. Auch besteht eine sehr hohe Verletzungsgefahr. "Hamsterautos" führen genauso zum Stress und zum Leiden der Tiere wie Hamsterkugeln.

Hamster sind keineswegs Kuscheltiere, sie mögen es überhaupt nicht angefasst zu werden.

Vielmehr sind sie Beobachtungstiere.