Montag, 01 Mai 2017

Unsere Katzen

 

Unsere Hunde

 

Unsere Kleintiere

 

Durchfall bei Tierheimhunden

  • Kategorie: Wissen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 24. Oktober 2013 10:20
  • Zugriffe: 2436

Wenn ein Hund ins Tierheim kommt, ist er einem enormen Stresslevel ausgesetzt. Der Hund versteht die Welt nicht mehr, für ihn ist es absolut unbegreiflich warum er jetzt nicht mehr bei seinen Bezugspersonen ist. Die fremde Umgebung, unbekannte Personen und das nicht zur Ruhe kommen führt unweigerlich zu einer hohen Belastung des Tieres. Wir wissen Aufregung und Stress strapaziert die Verdauung und es kommt zu Durchfällen. Beim Hund ist das nicht anders. Viele Tierheimhunde neigen zu Durchfällen. Dabei ist dies keine direkte, eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Selbstverständlich sollte man, wenn ein Hund immer wieder unter Durchfällen leidet, der Sache auf dem Grund gehen. Eine Wurmkur sollte auf jeden Fall verabreicht werden, um Darmparasiten auszuschließen. Auch können Viren, Bakterien, Vergiftungen, Allergien usw. dahinterstecken. Die meisten, der im Tierheim lebenden Hunde, leiden jedoch unter psychogenem Durchfall. Aufregung spielt bei dieser Darmfunktionsstörung eine große Rolle. Oft berichten Gassigeher, dass ein Hund während des spazieren gehens 5-6 mal Kot absetzt, zunächst ist die Konsistenz fest, jedoch wird sie von Mal zu Mal dünner. Ursächlich ist eine höhere Darmperistaltik (die Bewegung des Darms). Auch positive Veränderung bedeutet Stress für ein Tier, egal ob Hund, Katze oder Kleintier. Wird ein Tier aus dem Tierheim übernommen und findet ein neues Zuhause, muss der neue Besitzer mit Durchfall in den nächsten Tagen rechnen. Auch hier muss sich das Tier zunächst einleben und Zuhause ankommen.