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FIP

  • Kategorie: Wissen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 24. Oktober 2013 10:23
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Katzenkrankheit FIP = Feline Infektiöse Peritonitis

                      ansteckende Bauchfellentzündung

 

Bei der Katzenerkrankung FIP handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Der Erreger ist ein Virus aus der Familie der Coronaviren. Jede Katze hat Coronaviren im Körper.


Unterscheiden muss man zwischen dem Ausdruck "Krankheit" und "Infektion". Eine Katze kann jahrelang das FIP-Virus im Körper haben, ohne krank zu sein. Treten erste Symptome auf, spricht man vom Ausbruch der Krankheit. Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch, ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Ist ein Tier infiziert bricht die Krankheit rasch aus und endet leider immer tödlich.


FIP kann in zwei Verlaufsformen erscheinen. Meist tritt sie in der "nassen Form" auf. Dabei sammelt sich in der Bauchhöhle der Katze eine große Menge bernsteingelber, klarer Flüssigkeit an. Die betroffenden Tiere haben Fieber,  stumpfes Fell und magern stark ab. Typisch bei dieser Erkrankung ist die stark abgemagerte Wirbelsäule und der prall gefüllte Bauch. Eine an FIP erkrankte Katze ist ein Bild des Jammers: Ein mit Flüssigkeit gefüllter vorgewölbter Bauch bei gleichzeitig völlig abgemagertem Körper. Die enorme Flüssigkeitsmenge behindert die Atmung und die Herzfunktion. Die Gefahr eines grausamen Erstickungstodes wird von Stunde zu Stunde größer.   

Die "trockene" Form der FIP ist tückisch und vage. Es entstehen Knötchen und Auflagerungen in den verschiedensten Organen und Lymphknoten. Bei dieser Form der FIP kann die betroffende Katze an Durchfall, Erbrechen, Fieber und zentralnervöse Erscheinugen wie Lähmungen, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen oder Wesensveränderungen leiden. Augenhintergrundblutungen werden auch bei dieser Erkrankung beobachtet.

Die Feline Infektiöse Peritonitis verläuft, egal ob in nasser oder trockener Form, schleichend und endet immer mit dem Tod des Tieres.