Montag, 01 Mai 2017

Unsere Katzen

 

Unsere Hunde

 

Unsere Kleintiere

 

Susi

Susi wurde aus Zeitgründen abgegeben. Sie ist 2 Jahre alt und eine Deutsche Riesin Mix.
Susi sucht ein Zuhause in Aussenhaltung und mindestens einem Artgenossen.
Ihre neue Behausung sollte ein großes Gehege mit Stall/Hütte sein. Sie möchte hoppeln, aber sich auch zurückziehen dürfen.


Chinchilla

2 Chinchillas

Geschlecht:  weiblich/unkastriert

Geburtsdatum:  unbekannt



  


  

  


  

Chinchillas - süße Wollmäuse aber in der Haltung sehr speziell 

Putzig sehen sie aus, mit ihren großen Ohren, die denen einer Diddl-Maus ähneln. Und mit ihrem flauschigen Fell möchte man sie am liebsten den ganzen Tag streicheln und knuddeln. Dass die Tiere dies aber gar nicht mögen und dass das seidige Fell dies auch gar nicht verträgt, gerät oft in Vergessenheit. Chinchillas sehen zwar süß und putzig aus, sind jedoch absolut keine Kuschel- und Schmusetiere.

Chinchillas sind gesellige und nachtaktive Tiere. Sie leben in den Anden in Peru in Gruppen mit bis zu 1000 Tieren in einer Höhe von bis zu 5000 Metern. Ihr natürlicher Lebensraum ist die steile Gebirgslandschaft mit natürlichen Höhlen und Bauten. Die Tiere stellen hohe Anforderungen an die Haltung in Gefangenschaft. Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, dass Chinchillas nie richtig zahm werden. Sie werden immer Wildtiere bleiben, die man vielleicht sogar besser in ihrer natürlichen Heimat gelassen hätte.

Sollte man sich aber trotzdem für diese Tiere als Heimtiere entscheiden, muss zuerst überlegt werden, ob man die Tiere überhaupt artgerecht unterbringen kann. Eine große Zimmervoliere ist Grundvoraussetzung, wobei ein eigener Raum, speziell für die Chinchillas, natürlich ideal wäre. Da Chinchillas die Höhe lieben, muss der Raum mit mehreren Sitzbrettern und dicken Ästen versehen sein. Weil Chinchillas Nagetiere sind und nichts vor ihren Zähnen sicher ist, ist es ganz wichtig, dass die Sitzbretter und sonstige Utensilien nicht aus Plastik bestehen. Auch dürfen keine Stromkabel für die Tiere zugänglich sein. Zur Beschäftigung können auch Kratzbäume für Katzen dienen, die von Chinchillas gerne zum Nagen genutzt werden.

Die Tiere haben einen ausgesprochen empfindlichen Magen-Darm-Trakt, sie sind auf karge Nahrung angewiesen. Nahrung, die reich an Kohlenhydraten, Fett oder Eiweiß ist, kann tödlich sein. Aus diesem Grund ist weniger mehr. Die ideale Nahrung für Chinchillas sieht so aus: Frisches Heu ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Ernährung der Tiere. Heu ist voller Ballastoffe und somit gut für die Verdauung. Es muss täglich zur ständigen Verfügung bereit gestellt werden. Das Hauptfutter besteht aus einem Mischfutter, das zu einem Teil aus Pellets und getrockneten Früchten, Kräutern und Gräsern zusammengesetzt ist. Es ist also spezilles Chinchillafutter erforderlich, das über den Zoofachhandel zu beziehen ist.

Als Leckereien bietet man ab und zu eine Rosine oder getrocknete Disteln sowie getrocknete Brennesseln an. Mit der Auswahl von Obst und Gemüse muss man ebenfalls sparsam und sorgfältig umgehen. Eine Möhre oder eine Gurkenscheibe darf ruhig verfüttert werden. Beim Obst reicht eine Scheibe vom Apfel. Bananen, Tomaten, Birnen oder Nüsse dürfen den Tieren nicht angeboten werden, da diese Sorten zu viele Kohlenhydrate enthalten und zu eiweißreich sind. Im schlimmsten Fall würde die Verabreichung zum Tode führen. 

Zur täglichen Fellpflege bevorzugen Chinchillas Sandbäder, die sie mehrmals am Tag nutzen. Dafür verwendet man speziellen Chinchillasand. Dieser ist ganz fein. Üblicher Vogelsand ist zu grobkörnig und schafr. Außerdem ist der darin enthaltene Kalk schädlich für das Fell und lässt es nur verkleben und fettig aussehen.

Fakt ist also: Chinchillas sind nur für Liebhaber geeignet und dürfen auf gar keinen Fall in viel zu kleinen Käfigen untergebracht werden. Vor allem als Haustiere für Kinder sind Chinchillas völlig ungeeignet. Sehr wichtig ist es, sich gut zu erkundigen und zu iformieren, bevor man sich für diese "exotischen" Tiere entscheidet, die einer speziellen Pflege bedürfen.

Wenn sie richtig gehalten werden, können Chinchillas 15 - 20 Jahre alt werden. 

Mongolische Wüstenrennmaus

Gerbil

Leider kam die Rennmaus alleine zu uns ins Tierheim. 

Das Mädel wurde gefunden. Wir suchen nun einen schönen Rennmausplatz, indem sie nicht alleine sein muss. Also an alle Rennmausfans: kommt ins Tierheim! :-)

 
  
 
   

 

Unsere Kaninchen

Unsere Kaninchen vermitteln wir nur mindestens als Zweittier und nur in Außenhaltung



zurzeit haben wir drei weibliche Kaninchen und zwei männliche Kaninchen in der Vermittlung!


   
  



Oft gelten Kaninchen als pflegeleichte und anspruchslose Haustiere. Weil sie tagaktiv sind werden sie gerne als „Anfängertiere“ für Kinder angeschafft. Dabei sind Kaninchen für Kinder nur bedingt geeignet: Eine artgerechte Haltung ist meist nur mit der Unterstützung der Eltern möglich, denn Kaninchen haben unter anderem sehr spezifische Bedürfnisse. Wie bei Meerschweinchen dürfen Kaninchen niemals alleine gehalten werden, sondern mindestens zu zweit, besser noch in einer Gruppe. Um ungewollten Nachwuchs zu verhindern, muss berücksichtigt werden, dass das Männchen auch noch 4 Wochen nach der Kastration zeugungsfähig ist. Solange sollte das frisch kastrierte Böckchen nicht zu den Weibchen gesetzt werden.

Die Zusammensetzung sollte immer mit Artgenossen, sprich Kaninchen, geführt werden. Eine Zusammensetzung mit Meerschweinchen ist nicht empfehlenswert und auch nicht artgemäß.

Kaninchen sind Fluchttiere. Und als dieses sehr schreckhaft. Daher sollte man sich dem Gehege ruhig und langsam nähern und nicht gleich nach ihnen greifen. Auch ist das Kaninchen kein Kuscheltier. Es hält zwar meist still, wenn man esw auf den Arm nimmt, allerdings liegt es daran, dass es sich in einer Schreckstarre befindet. Wer ein zutrauliches Kaninchen haben möchte, sollte es also nur in Notfällen hochheben und es stattdessen behutsam von Hand füttern. Muss es dochmal hochgehoben werden, sollte man es vorher ruhig ansprechen und sanft streicheln, damit es nicht erschrikt.

Kaninchen müssen nagen. Im Gegensatz zum menschlichen Gebiss wachsen die Zähne des Kaninchens ein Leben lang. Deswegen ist ves wichtig ausreichend Nagematerial wie Heu, Äste und Rinden anzubieten, damit sich die Zähne abreiben. Genau wie Meerschweinchen dürfen Kaninchen nicht fasten. Ihr Darm muss ständig in Gang gehalten werden. Also: Ständige Futteraufnahme ist wichtig!

Kaninchen sind Bewegungstiere. Die handelsüblichen Käfige sind allesamt viel zu klein und werden dem natürlichen Bewegungsdrangs des Kaninchens bei Weitem nicht gerecht. Kaninchen benötigen – sowohl bei Innen-, als auch bei Außenhaltung – ein großes Gehege mit Schlafhäuschen und vielen Unterschlupfmöglichkeiten. Diese dienen nicht nur der Abwechslung, sondern vorallem als Rückzugsmöglichkeit bei Gefahr oder als Schutz vor Witterung.